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Ärzteversorgung Land Brandenburg

Einrichtung der Landesärztekammer Brandenburg
Körperschaft des öffentlichen Rechts

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Nachruf - Dr. med. Manfred Kalz

- Fabian Hendriks, Geschäftsführer -

Am 20. Januar 2015 verstarb der Vorsitzende des Verwaltungsausschusses, Herr Dr. med. Manfred Kalz, nach langer schwerer Krankheit.

Herr Dr. Kalz wurde am 05. Dezember 1937 in Berlin geboren. 1955 legte er das Abitur ab und studierte bis 1960 Humanmedizin an der Humboldt-Universität Berlin. Zum Dr. med. promovierte er im Jahre 1961.

Herr Dr. Kalz war danach Assistenzarzt am Psychologischen Institut und am Königin-Elisabeth- Hospital in Berlin. Es folgte die Facharztausbildung für Kinderheilkunde in Berlin- Friedrichshain. Im Jahr 1972 wurde er Oberarzt.
Im Februar 1987 wechselte er als Chefarzt an die Kinderklinik des Bezirkskrankenhauses Neuruppin, wo er bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2001 blieb.

Neben seiner Tätigkeit als Kinderarzt, die für ihn nicht nur Beruf sondern Berufung war, engagierte er sich auch politisch. 1989 trat er in die neugegründete SDP ein. Vom 18. März 1990 bis zum 02. Oktober 1990 war Herr Dr. Kalz für die SPD Mitglied der Volkskammer. Vom 03. Oktober bis 20. Dezember 1990 war er für die SPD Mitglied im Bundestag. Zur Wiederwahl trat er nicht an.
Er trat im Juli 1998 aus der SPD aus und engagierte sich in der regionalen Wählergemeinschaft Pro Ruppin.

Herr Dr. Kalz engagierte sich aber nicht nur politisch im klassischen Sinne sondern auch berufspolitisch. Vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2008 war er Vorsitzender der Akademie für ärztliche Fortbildung der Landesärztekammer Brandenburg. Von 2004 bis 2007 war er daneben auch stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes Berlin/Brandenburg des Marburger Bundes.

Herr Dr. Kalz wurde am 13. Januar 2007 zum Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses der Ärzteversorgung Land Brandenburg gewählt und blieb dies bis zu seinem Tod fast auf den Tag genau acht Jahre lang.
In seiner Zeit als Vorsitzender stieg das Anlagevermögen der Ärzteversorgung von rund 790 Mio. Euro auf mehr als 1,5 Milliarden.
Während dieser Zeit erfolgte auch die Selbstständigkeit der Ärzteversorgung Land Brandenburg in der Kapitalanlage, die ihm besonders am Herzen lag.
Das letzte volle Jahr seines Vorsitzes war das erste Jahr, in welchem die Ärzteversorgung Land Brandenburg ihre Kapitalanlage ohne die mehr als 20-jährige Unterstützung der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe verwaltet hat.
Dieses Jahr war mit einem Ergebnis von mehr als 4 % sehr erfolgreich.

Ebenfalls fanden unter seinem Vorsitz verschiedene Satzungsänderungen statt. Als wesentlichste Änderungen seien hier lediglich die Neuregelung der Überleitungsvorschriften, die Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaften bei der Hinterbliebenenversorgung und die Abschaffung der Altersgrenze bei der Mitgliedschaft genannt.

Herr Dr. Kalz hat sich mit großem persönlichen Engagement und höchster Disziplin seinen Aufgaben als Vorsitzender gewidmet. Stets galt sein Wirken hier den Interessen und Belangen der Mitglieder. Für sein Engagement verlieh die Landesärztekammer Brandenburg Herrn Dr. Kalz im Jahr 2012 die Ehrennadel.

Daneben war Herr Dr. Kalz aber auch im privaten Bereich ein stets angenehmer, empathischer und im positiven Sinne neugieriger Gesprächspartner, der von allen Ausschussmitgliedern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ärzteversorgung sehr geschätzt wurde und ihnen mit seiner verbindlichen und freundlichen Art, seinem Wissen und seinem Engagement sehr fehlt.

Der Tod von Herrn Dr. Kalz bedeutet für die Ärzteversorgung einen schmerzlichen Verlust. Beide Ausschüsse und mit ihnen die fast 10.000 Ärztinnen und Ärzte des Landes Brandenburg sind ihm zu großem Dank verpflichtet. Er verbleibt in ehrender Erinnerung.

Herr Dr. Kalz hinterlässt seine Ehefrau und vier Kinder. Ihnen gehört unser ganzes Mitgefühl.


Die Ärzteversorgung Land Brandenburg
- Einrichtung der Landesärztkammer Brandenburg, Körperschaft des öffentlichen Rechts -
trauert um ihren Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses, Herrn

Facharzt für Kinderheilkunde

Dr. med. Manfred Kalz
Träger der Ehrennadel der Landesärztekammer Brandenburg

Herr Dr. Kalz war seit dem 13. Januar 2007 bis zum 20. Januar 2015 Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der Ärzteversorgung Land Brandenburg. Er hat sich als Vorsitzender des Verwaltungsausschusses mit grossem persönlichen Engagement dieser Aufgabe gewidmet. Mit seinem Wissen und seiner Erfahrung hat er wesentlich zur positiven Entwicklung und zum Wachstum des Versorgungswerkes beigetragen. Ihm gilt dafür der herzliche Dank aller Ausschussmitglieder, Mitglieder der Ärzteversorgung und Mitarbeiter.

Wir werden seine engagierte und menschliche Art und Arbeit vermissen und ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Aufsichtsausschuss, Verwaltungsausschuss,
Geschäftsführung und die Mitarbeiter der Geschäftsstelle
der Ärzteversorgung Land Brandenburg


Kammerversammlung der Ärzteversorgung Land Brandenburg am 22. November 2014

Satzungsänderung zum 01.01.2015

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Kammerversammlung der Ärzteversorgung Land Brandenburg am 6. September 2014

Erhöhung der Rentenbemessungsgrundlage und der laufenden Renten zum 01.01.2015 um 0,5%

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Kammerversammlung der Ärzteversorgung Land Brandenburg am 7. September 2013

Beibehaltung der Beitragsbemessungsgrenze und der Anhebung der laufenden Renten zum 1. Januar 2014

Auf der Kammerversammlung am 7. September 2013 legte die Ärzteversorgung Land Brandenburg das Ergebnis ihres 21. Geschäftsjahres vor. Der Bericht zum Geschäftsjahr 2012 wurde vom Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses, Herrn Dr. med. Manfred Kalz, vorgetragen.

Der geschäftsplanmäßige Neuzugang wurde mit einem Zuwachs von 795 Mitgliedern deutlich übertroffen.

Die Anzahl der Altersrentner erhöhte sich im Geschäftsjahr 2012 von 637 im Vorjahr auf nunmehr 717. Es erhielten im Berichtsjahr 2012 insgesamt 40 Mitglieder des Versorgungswerkes eine Berufsunfähigkeitsrente.

Unter Berücksichtigung der Aufwendungen für die Kapitalanlagen in Höhe von 4,7 Millionen Euro (Vorjahr: 16,1 Millionen Euro) ergibt sich für das Jahr 2012 eine Netto-Kapitalrendite von 4,0 %.

Die im Verhältnis zum Kapitalertrag noch immer geringen Leistungsanforderungen gewährleisten die weiterhin günstige Entwicklung des Versorgungswerkes. Der Verwaltungskostensatz betrug 1,90 %.

Die Mitglieder des Versorgungswerkes werden im „Versorgungsbrief Nr. 22” ausführlich über den Geschäftsablauf informiert und erhalten im Frühjahr 2014 – wie in jedem Jahr – die Mitteilung zu ihren persönlichen Rentenanwartschaften.


ACHTUNG! KEINE ÄNDERUNG DER HÖHE DER RENTENANWARTSCHAFTEN DURCH NEUEN BEITRAGSSATZ!

Zum 01. Januar 2013 sinkt der Beitragssatz von 19,6% auf 18,9%. Gleichzeitig erfolgt eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze (Ost) auf 4.900 Euro. Die Regelabgabe sinkt damit ab Januar 2013 von 940,80 Euro auf 926,10 Euro.

Bitte beachten Sie, dass hierdurch keine Absenkung Ihrer Rentenanwartschaften erfolgt. Die bisherige Höhe bleibt trotz der verringerten Beitragseinnahmen gleich. Dies bedeutet letztlich für Sie, dass Sie trotz geringerer Beitragszahlungen die gleiche Rente erhalten.

Wir hoffen, dass wir Sie durch dieses Schreiben hinreichend über die Auswirkungen aufgrund des Urteils des Bundessozialgerichts sowie die Auswirkungen der Absenkung des Beitragssatzes informieren konnten.

Selbstverständlich stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Rückfragen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Ärzteversorgung Land Brandenburg


Kammerversammlung der Ärzteversorgung Land Brandenburg am 8. September 2012

Beibehaltung der Beitragsbemessungsgrenze und der Höhe der laufenden Renten zum 1. Januar 2013

Auf der Kammerversammlung am 8. September 2012 legte die Ärzteversorgung Land Brandenburg das Ergebnis ihres 20. Geschäftsjahres vor. Der Bericht zum Geschäftsjahr 2011 wurde vom Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses, Herrn Dr. med. Manfred Kalz, vorgetragen.

Der geschäftsplanmäßige Neuzugang wurde mit einem Zuwachs von 770 Mitgliedern wiederum deutlich übertroffen.

Die Anzahl der Altersrentner erhöhte sich im Geschäftsjahr 2011 von 595 im Vorjahr auf nunmehr 637. Es erhielten im Berichtsjahr 2011 insgesamt 47 Mitglieder des Versorgungswerkes eine Berufsunfähigkeitsrente.

Der Verwaltungskostensatz (bezogen auf die Brutto-Beitragseinnahmen) stieg leicht von 1,65 % im Jahre 2010 auf 1,86 % der Beitragseinnahmen im Berichtsjahr 2011.

Der Ertrag der Kapitalanlage sank von EUR 51,4 Mio. auf EUR 51,1 Mio. Dies bedeutet eine Netto-Kapitalrendite von 3,23 % (2010: 4,24 %).

Die Kammerversammlung beschloss, ab dem 01. Januar 2013 die laufenden Renten unverändert zu lassen. Die Rentenbemessungsgrundlage für das Geschäftsjahr 2013 wurde mit einem Betrag von EUR 44.088,72 unverändert beibehalten. Beide Beschlüsse müssen von den Aufsichtsbehörden noch genehmigt werden.

Die Mitglieder des Versorgungswerkes werden im „Versorgungsbrief Nr. 21” ausführlich über den Geschäftsablauf informiert und erhalten im Frühjahr 2013 – wie in jedem Jahr – die Mitteilung zu ihren persönlichen Rentenanwartschaften.

Die Kammerversammlung der Ärzteversorgung Land Brandenburg hat in ihrer Sitzung am 28. April 2012 über Änderungen der Satzung beraten und diese auch beschlossen.

Neben redaktionellen Änderungen (Einheitlichkeit der Begriffe, § 9 Abs. 4) sowie Änderungen im Bereich der Berechnung der Berufsunfähigkeitsrente (§ 10 Abs. 6), der Hinterbliebenenrente (Kapitalabfindung im Falle einer Wiederverheiratung, § 13 Abs. 10, Verlängerung der Dauer der Unschädlichkeit einer Ausbildungsunterbrechung, § 14 Abs. 2) beschloss die Kammerversammlung, dass im Falle eines Überschusses nach der Bilanz von diesem mindestens 5 % der Sicherheitsrücklage zuzuweisen sind (§ 31 Abs.3).

Zentrale Änderung war aber sicher die Änderung der bestehenden Überleitungsregelungen im § 17, wonach nunmehr Beiträge für bis zu 96 Monate und bis zu einem Alter von 50 Jahren übergeleitet werden können. Weiterhin ist neu, dass die Überleitungen nach einem in § 17 Abs. 10 festgelegtem Faktor zu erhöhen sind.

Die Einzelheiten der Änderung sowie die Hintergründe für die Satzungsänderung stellen wir Ihnen im Versorgungsbrief 2012 ausführlich dar.


Kammerversammlung der Ärzteversorgung Land Brandenburg am 10. September 2011

Erhöhung der Rentenbemessungsgrundlage und der laufenden Renten um 1,0%

Auf der Kammerversammlung am 10. September 2011 legte die Ärzteversorgung Land Brandenburg das Ergebnis ihres 19. Geschäftsjahres vor. Der Bericht zum Geschäftsjahr 2010 wurde vom Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses, Herrn Dr. med. Manfred Kalz, vorgetragen.

Die Ärzteversorgung Land Brandenburg

Der geschäftsplanmäßige Neuzugang wurde mit einem Zuwachs von 827 Mitgliedern wiederum übertroffen.

Die Anzahl der Altersrentner erhöhte sich im Geschäftsjahr 2010 von 552 im Vorjahr auf nunmehr 595. Es erhielten im Berichtsjahr 2010 insgesamt 46 Mitglieder des Versorgungswerkes eine Berufsunfähigkeitsrente.

Der Verwaltungskostensatz (bezogen auf die Brutto-Beitragseinnahmen) stieg leicht von 1,61 % im Jahre 2009 auf 1,65 % der Beitragseinnahmen im Berichtsjahr 2010.

Der Ertrag der Kapitalanlage stieg von EUR 42,0 Mio. auf EUR 51,4 Mio. Dies bedeutet eine Netto-Kapitalrendite von 4,24 % (2008: 0,9 %).

Die Kammerversammlung beschloss, ab dem 01. Januar 2012 die laufenden Renten um 1,0 % zu erhöhen. Die Rentenbemessungsgrundlage für das Geschäftsjahr 2012 wurde auf einen Betrag von EUR 44.088,72 festgelegt. Beide Beschlüsse sind von den Aufsichtsbehörden genehmigt worden.

Die Mitglieder des Versorgungswerkes wurden im „Versorgungsbrief Nr. 20” ausführlich über den Geschäftsablauf informiert und erhalten im Frühjahr 2012 – wie in jedem Jahr – die Mitteilung zu ihren persönlichen Rentenanwartschaften.


Kammerversammlung der Ärzteversorgung Land Brandenburg am 4. September 2010

Erhöhung der Anwartschaften und der laufenden Renten um 1,0%

Satzungsänderung zum 1. Januar 2011

Auf der Kammerversammlung am 4. September 2010 legte die Ärzteversorgung Land Brandenburg das Ergebnis ihres 18. Geschäftsjahres vor. Der Bericht zum Geschäftsjahr 2009 wurde vom Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses, Herrn Dr. med. Manfred Kalz, vorgetragen.

Die Ärzteversorgung Land Brandenburg

Der geschäftsplanmäßige Neuzugang wurde mit einem Zuwachs von 765 Mitgliedern wiederum deutlich übertroffen.

Die Anzahl der Altersrentner erhöhte sich im Geschäftsjahr 2009 von 509 im Vorjahr auf nunmehr 552. Es erhielten im Berichtsjahr 2009 insgesamt 47 Mitglieder des Versorgungswerkes eine Berufsunfähigkeitsrente.

Der Verwaltungskostensatz (bezogen auf die Brutto-Beitragseinnahmen) sank leicht von 1,68 % im Jahre 2008 auf 1,61 % der Beitragseinnahmen im Berichtsjahr 2009.

Der Ertrag der Kapitalanlage stieg von EUR 33,4 Mio. auf EUR 42,0 Mio. Dies bedeutet eine Netto-Kapitalrendite von 4,1 % (2008: 0,9 %).

Die Kammerversammlung beschloss, ab dem 01. Januar 2011 die laufenden Renten um 1,0 % zu erhöhen. Die Rentenbemessungsgrundlage für das Geschäftsjahr 2011 wurde auf einen Betrag von EUR 43.652,20 festgelegt. Beide Beschlüsse sind von den Aufsichtsbehörden genehmigt worden.

Die Mitglieder des Versorgungswerkes wurden im „Versorgungsbrief Nr. 19” ausführlich über den Geschäftsablauf informiert und erhalten im Frühjahr 2011 – wie in jedem Jahr – die Mitteilung zu ihren persönlichen Rentenanwartschaften.

Die Kammerversammlung beschloss auf Vorschlag von Aufsichts- und Verwaltungsausschuss der Ärzteversorgung Land Brandenburg eine Satzungsänderung mit Wirkung ab dem 01. Januar 2011.

Die Kammerversammlung der Ärzteversorgung Land Brandenburg hat in ihrer Sitzung am 4. September 2010 über Änderungen der Satzung beraten und diese auch beschlossen.

Neben rein redaktionellen Änderungen im Bereich der Berufsunfähigkeitsrente (Rentenberechnung bei europäischen Migrationskonstellationen, § 10 Abs. 6 u. 7) beschloss die Kammerversammlung, dass eine Waisenrente nunmehr unter Umständen auch während des Ableistens eines sog. Sozialen Jahres gewährt werden kann (§ 14 Abs. 2).

Zentrale Änderung war aber sicher die Einführung der sog. Lebenspartnerschaftsrente als weitere Form der Hinterbliebenenversorgung.

Die Einzelheiten der Änderung sowie die Hintergründe für die Satzungsänderung haben wir Ihnen im Versorgungsbrief 2010 ausführlich dargestellt.


Kammerversammlung der Ärzteversorgung Land Brandenburg am 6. September 2008

Erhöhung der Anwartschaften und der laufenden Renten um 1,6 % Satzungsänderung zum 1. Januar 2009

Auf der Kammerversammlung am 6. September 2008 legte die Ärzteversorgung Land Brandenburg das Ergebnis ihres 16. Geschäftsjahres vor. Entsprechender Bericht zum Geschäftsjahr 2007 wurde vom Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses, Herrn Dr. med. Manfred Kalz, vorgetragen.

Die Ärzteversorgung Land Brandenburg

Der geschäftsplanmäßige Neuzugang wurde mit einem Zuwachs von 753 Mitgliedern wiederum deutlich übertroffen.

Die Anzahl der Altersrentner erhöhte sich im Geschäftsjahr 2007 von 400 im Vorjahr auf nunmehr 454. Es erhielten im Berichtsjahr 2007 insgesamt 48 Mitglieder des Versorgungswerkes eine Berufsunfähigkeitsrente.

Der Verwaltungskostensatz (bezogen auf die Brutto-Beitragseinnahmen) stieg leicht von 1,66 % im Jahre 2006 auf 1,69 % der Beitragseinnahmen im Berichtsjahr 2007.

Der Ertrag der Kapitalanlage stieg von EUR 39,4 Mio. auf EUR 40,8 Mio. Dies bedeutet eine Netto-Kapitalrendite von 4,7 % (2006: 5,8 %).

Die Kammerversammlung beschloss, ab dem 01. Januar 2009 die laufenden Renten um 1,6 % zu erhöhen. Die Rentenbemessungsgrundlage für das Geschäftsjahr 2009 wurde auf einen Betrag von EUR 42.877,00 festgelegt. Beide Beschlüsse bedürfen allerdings noch der Genehmigung durch die Aufsichtbehörden.

Die Mitglieder des Versorgungswerkes werden im „Versorgungsbrief Nr. 17“ ausführlich über den Geschäftsablauf informiert und erhalten im Frühjahr 2009 – wie in jedem Jahr – die Mitteilung zu ihren persönlichen Rentenanwartschaften.

Die Kammerversammlung beschloss auf Vorschlag von Aufsichts- und Verwaltungsausschuss der Ärzteversorgung Land Brandenburg eine Satzungsänderung mit Wirkung ab dem 01. Januar 2009.

Zunächst werden durch die Satzungsänderungen die rechtlichen Veränderungen aufgrund der Änderung des brandenburgischen Heilberufsgesetzes vom 12. Dezember 2006 nachvollzogen. Auf Wunsch des Gesundheitsministeriums werden zudem künftig Funktionen innerhalb der Satzung sowohl in männlicher wie auch weiblicher Form bezeichnet.

Bereits im letzten Versorgungsbrief Nr. 16 berichtete die Ärzteversorgung Land Brandenburg über neue versicherungsmathematische Richttafeln, welche eine erhebliche Längerlebigkeit der Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke belegen. Aufgrund dessen wurden Anpassungen bezüglich der Gewährung von Altersrente notwendig. Die Ärzteversorgung Land Brandenburg führt dazu beginnend mit dem Geburtsjahr 1949 stufenweise in ZweiMonatsschritten eine Regelaltersgrenze für den Bezug von Altersrente von 67 Jahren ein.

Dennoch wird im Rahmen des rechtlich Erlaubten an der Möglichkeit festgehalten, ab dem 60. Lebensjahr in vorzeitige Altersrente zu gehen. Dazu werden künftig versicherungsneutrale Abschläge berücksichtigt. Anders als in der Vergangenheit erfolgt dabei keine Unterscheidung mehr zwischen Einstellung der ärztlichen Tätigkeit und ihrer Fortsetzung.

Die Satzungsänderung bedarf ebenfalls noch der Genehmigung der Aufsichtsbehörden. Ihre Bekanntmachung ist für das Jahresende im Brandenburgischen Ärzteblatt vorgesehen. In demselben Heft werden die Satzungsänderungen im Detail vorgestellt.


Kammerversammlung vom 8. September 2007

Auf der Kammerversammlung am 8. September 2007 legte die Ärzteversorgung Land Brandenburg das Ergebnis ihres 15. Geschäftsjahres (2006) vor. Der Bericht zum Geschäftsjahr wurde vom Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses, Herrn Dr. med. Manfred Kalz, vorgetragen.

Die Kammerversammlung beschloss ab dem 01. Januar 2008 die laufenden Renten um 1,0 % zu erhöhen Die Rentenbemessungsgrundlage für das Geschäftsjahr 2008 wurde auf einen Betrag von EUR 42.202,00 festgelegt.


Kammerversammlung der Ärzteversorgung Land Brandenburg am 2. September 2006

Erhöhung der Anwartschaften und laufenden Renten um 0,8 % Satzungsänderung zum 01. Januar 2007

Die Kammerversammlung beschloss, ab dem 01. Januar 2007 die laufenden Renten um 0,8 % zu erhöhen. Die Rentenbemessungsgrundlage für das Geschäftsjahr 2007 wurde auf einen Betrag von EUR 41.784,00 festgelegt.

Auf der Kammerversammlung am 2. September 2006 legte die Ärzteversorgung Land Brandenburg das Ergebnis ihres 14. Geschäftsjahres vor. Der Bericht zum Geschäftsjahr 2005 wurde vom Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses, Herrn Dr. med. Reiner Musikowski, vorgetragen.

Die Ärzteversorgung Land Brandenburg

Der geschäftsplanmäßige Neuzugang wurde mit einem Zuwachs von 619 Mitgliedern wiederum deutlich übertroffen.

Der Verwaltungskostensatz (bezogen auf die Brutto-Beitragseinnahmen) stieg leicht von 1,73 % im Jahre 2004 auf 1,77 % der Beitragseinnahmen im Berichtsjahr 2005.

Der Ertrag der Kapitalanlage stieg von EUR 23,8 Mio. auf EUR 31,5 Mio. Dies bedeutet eine Netto-Kapitalrendite von 5,32 % (2004: 4,56 %).

Die Anzahl der Altersrentner erhöhte sich im Geschäftsjahr 2005 von 266 im Vorjahr auf nunmehr 321. Es erhielten im Berichtsjahr 2005 insgesamt 40 Mitglieder des Versorgungswerkes eine Berufsunfähigkeitsrente.

Die Kammerversammlung beschloss, ab dem 01. Januar 2007 die laufenden Renten um 0,8 % zu erhöhen. Die Rentenbemessungsgrundlage für das Geschäftsjahr 2007 wurde auf einen Betrag von EUR 41.784,00 festgelegt. Beide Beschlüsse bedürfen allerdings noch der Genehmigung durch die Aufsichtbehörden.

Die Mitglieder des Versorgungswerkes werden im „Versorgungsbrief Nr. 15“ ausführlich über den Geschäftsablauf informiert und erhalten im Frühjahr 2007 – wie in jedem Jahr – die Mitteilung zu ihren persönlichen Rentenanwartschaften.


Kammerversammlung der Ärzteversorgung Land Brandenburg am 10. September 2005

Erhöhung der Anwartschaften und laufenden Renten um 1,2 % Satzungsänderung zum 01. Januar 2006

Die Kammerversammlung beschloss, ab dem 01. Januar 2006 die laufenden Renten um 1,2 % zu erhöhen. Die Rentenbemessungsgrundlage für das Geschäftsjahr 2006 wurde auf einen Betrag von EUR 41.452,00 festgelegt.

Auf der Kammerversammlung am 10. September 2005 legte die Ärzteversorgung Land Brandenburg das Ergebnis ihres 13. Geschäftsjahres vor. Der Bericht zum Geschäftsjahr 2004 wurde vom Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses, Herrn Dr. med. Reiner Musikowski, vorgetragen.

Die Ärzteversorgung Land Brandenburg

Der geschäftsplanmäßige Neuzugang wurde mit einem Zuwachs von 340 Mitgliedern wiederum deutlich übertroffen.

Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb sanken deutlich. Der Verwaltungskostensatz (bezogen auf die Brutto-Beitragseinnahmen) sank von 1,87% im Jahre 2003 auf 1,73% der Beitragseinnahmen im Berichtsjahr 2004.

Die Situation an den Kapitalmärkten war im Jahr 2004 von allgemein niedrigen Renditemöglichkeiten geprägt. Der Ertrag der Kapitalanlage sank leicht von EUR 24,6 Mio. auf EUR 23,8 Mio. Dies bedeutet eine Durchschnittskapitalrendite von 4,49% (2003: 5,57%).

Die Anzahl der Altersrentner erhöhte sich im Geschäftsjahr 2004 von 219 im Vorjahr auf nunmehr 266. Es erhielten im Berichtsjahr 2004 32 Mitglieder des Versorgungswerkes eine Berufsunfähigkeitsrente.

Die Kammerversammlung beschloss, ab dem 01. Januar 2006 die laufenden Renten um 1,2% zu erhöhen. Die Rentenbemessungsgrundlage für das Geschäftsjahr 2006 wurde auf einen Betrag von EUR 41.452,00 festgelegt. Beide Beschlüsse bedürfen allerdings noch der Genehmigung durch die Aufsichtbehörden.

Die Mitglieder des Versorgungswerkes werden im "Versorgungsbrief Nr. 14" ausführlich über den Geschäftsablauf informiert und erhalten im Frühjahr 2006 - wie in jedem Jahr - die Mitteilung zu ihren persönlichen Rentenanwartschaften.

Die Kammerversammlung beschloss auf Vorschlag von Aufsichts- und Verwaltungsausschuss der Ärzteversorgung Land Brandenburg eine Satzungsänderung mit Wirkung ab dem 01. Januar 2006.

Die Ärzteversorgung Land Brandenburg kann zukünftig für den Fall, dass kein anderer Versorgungsträger die Kosten übernimmt, einen Zuschuss zu den Kosten medizinischer Rehabilitationsmaßnahmen gewähren. Eine vorhergehende Feststellung der Berufsunfähigkeit im Sinne der Satzung ist nicht mehr erforderlich.

Die Satzungsänderung bedarf ebenfalls noch der Genehmigung der Aufsichtsbehörden. Ihre Bekanntmachung wird im Brandenburgischen Ärzteblatt erfolgen.


10. Dezember 2004
Bundesverdienstkreuz für Dr. Gerhard Saam

Für seine außerordentlichen Verdienste um den Aufbau einer berufsständischen Altersicherung für Ärzte im neuen Bundesland Brandenburg ist der Geschäftsführer der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe, Dr. Gerhard Saam, mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wurde ihm am 10. Dezember 2004 von Münsters Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann überreicht.

Foto Bundesverdienstkreuz für Dr. Gerhard Saam

Schon kurz nach dem Beitritt der neuen Länder zur Bundesrepublik hat Dr. Saam in Brandenburg den Aufbau eines eigenständigen berufsständischen ärztlichen Versorgungswerks begleitet. Mit hohem Engagement, großem persönlichen Einsatz, aber auch mit ersichtlicher Freude hat sich der aus Heepen bei Bielfeld stammende Jurist um die Ausarbeitung einer Satzung und die Gestaltung des Verwaltungsaufbaus gekümmert. Insbesondere warb er bei den Ärztinnen und Ärzten des Landes für die Vorzüge der Altersversorgung in ärztlicher Hand. Mit Aufnahme des Versicherungsbetriebs am 1. Januar 1992 wurde Dr. Saam Mitglied des Verwaltungsausschusses der Ärzteversorgung Land Brandenburg, dem er bis heute angehört. Bei den Ärztinnen und Ärzten in Brandenburg hat sich der Verwaltungsfachmann durch sein offenes, freundliches und faires Auftreten viele Freunde erworben. Herr Dr. Horst Müller, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der Ärzteversorgung Land Brandenburg, wies darauf hin, dass dieses auch zum Zusammenwachsen der Menschen in beiden Teilen Deutschlands beigetragen hat.

Für die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe ist der 59jährige Jurist Saam bereits seit 26 Jahren tätig, seit Anfang 1991 schließlich als Geschäftsführer und Justiziar. In diesen Jahren hat er auch die Entwicklung des westfälisch-lippischen Versorgungswerkes entscheidend mitgeprägt und -gestaltet. Geschätzt wird seine hohe fachliche Kompetenz auch in der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungswerke (ABV), wo er unter anderem seit 1992 dem Rechtsausschuss angehört und inzwischen dessen stellvertretender Vorsitzender ist.

Für seine Verdienste um die deutsche Ärzteschaft wurde Dr. Gerhard Saam im Juli 2004 bereits das Ehrenzeichen der Deutschen Ärzteschaft verliehen.



5. Juli 2004

Das Alterseinkünftegesetz und seine Bedeutung für Versorgungswerke
– Dr. H. Müller / P. Hartmann –

Am 5. Juli 2004 ist das Alterseinkünftegesetz, das die Abzugsfähigkeit von Altersvorsorgeaufwendungen und die Besteuerung von Renten grundlegend ändert, im Bundesgesetzblatt verkündet worden (BGBl. 2004 I, S. 1427 ff.). Die Regelungen des Alterseinkünftegesetzes sind auch für Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke von erheblicher Bedeutung. Aufgrund dessen möchten wir Sie nachfolgend über die mit dieser Reform verbundenen Änderungen informieren.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier



Interview mit dem Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses
im Brandenburgischen Ärzteblatt
03/2003

hier als pdf zum downloaden (142 KB)


11. Mai 2001
Keine staatliche Förderung privater Altersvorsorge für Mitglieder der ÄVLB

Das Altersvermögensgesetz – AVmG

Am 11. Mai 2001 hat das AVmG – der zustimmungsbedürftige Teile der Rentenreform der Bundesregierung – den Bundesrat passiert.

Grundlegend neu ist dabei das geplante System der staatlich geförderten privatfinanzierten Alterszusatzversorgung (§ 10 EStG). Wer ab 2002 1%, ab 2004 2%, ab 2006 3% und ab 2008 4% des sozialversicherungspflichtigen Einkommens zur Altersvorsorge aufwendet, erhält den jeweiligen maximalen staatlichen Fördersatz durch Zulagen oder kann die Aufwendungen im Rahmen der Sonderausgaben von der Steuer absetzen. Solcherart gefördert werden alle, die Pflichtmitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung sind und die Mindestbeiträge leisten und deren Ehegatten.

Nicht gefördert werden Beamte und – sofern eine Befreiung nach § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB VI vorliegt – die Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke.

Eine Ausnahme gilt bei Ehepartnern allerdings für den Fall, dass der Ehegatte des Mitgliedes zum begünstigten Personenkreis gehört, dieser also in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist. Hier gilt auch der andere Ehegatte für die Zulagengewährung als Zulagenberechtigter, wenn ein auf seinen Namen lautender Altersvorsorgevertrag besteht (§ 10a Abs. 3 EStG).

Die berufständischen Versorgungswerke bemühen sich, dass ihre Mitglieder in den Kreis der förderungsberechtigten Personen aufgenommen werden. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass auch die Versorgungswerke dem Alterungsprozess der Gesellschaft Tribut zollen müssen.

Weiterführede Informationen entnehmen Sie bitte dem folgenden Link, den uns die Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungswerke (ABV e.V.) freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat:

Download des AVmG hier (92 KB)

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